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„Blutlinde”

Vor der Schaumburg, auf dem heutigen Parkplatz, steht eine etwa 600 Jahre alte Linde, die sogenannte „Blutlinde”.
Über sie gibt es eine Sage: „So wahr dieses Lindenreis, das ich hier pflanze, grünen und blühen wird, bin ich unschuldig!”, soll eine junge Frau gesagt haben, die hier um 1400 in einem Hexenprozess zum Tode verurteilt wurde.

Linden dienten häufig als Gerichtsstätten („Gerichtslinde”). Es sind oft uralte Bäume, die einzeln an herausgehobener Stelle stehen. Unter dem Baum wurde im Mittelalter Gericht unter freiem Himmel abgehalten.

Linden können sehr alt werden (etwa 1000 Jahre). Wenn so ein alter, wichtiger Baum durch Blitz oder Sturm vernichtet wurde, ersetzte man ihn durch eine Neupflanzung an derselben Stelle.

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